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Julia Kloska-Knapp

Aufgeben ist keine Option.

Unternehmerin aus der Eifel, Rednerin und der Mensch, den Leute anrufen, wenn sie gerade nicht weiterwissen.

  • Unternehmerin
  • Rednerin
  • Mutter
  • Networkerin
Julia Kloska-Knapp
Wer ich bin

Ichbinnichtdie,dieallesrausgefundenhat.Ichbindie,dieweitergemachthat.

Portrait von Julia Kloska-Knapp
Julia Kloska-Knapp · Gemünd

Ich bin Julia. Jahrgang 1982, verheiratet mit Waldemar, Mutter von drei Kindern und seit 2021 Chefin eines Familienbetriebs in der Eifel, den ich meinem Vater abgekauft habe.

Dazwischen liegen eine Flut, eine Insolvenz, geschlossene Betriebe und viele Nächte, in denen ich nicht wusste, wie es weitergeht. Ich rede das nicht schön. Aber ich habe aus jeder dieser Phasen etwas mitgenommen.

Genau darüber spreche ich heute: auf Bühnen, in Gesprächen und mit Menschen, die gerade selbst mittendrin stecken.

1982

Jahrgang

3

Kinder

1

Familienbetrieb, gekauft statt geerbt

0

Mal aufgegeben
Wendepunkte

Kein Lebenslauf. Fünf Momente.

Ich erzähle die folgenden Stationen nicht, weil sie dramatisch waren. Sondern weil aus jeder etwas entstanden ist.

Station 01 / 05

2006

Die Rückkehr

Ich wusste mit sechs, dass ich den Betrieb meines Vaters mal übernehmen würde. Nach dem Abi wollte ich trotzdem erst mal weg. Fünf Jahre später kam ich zurück, als Schwangerschaftsvertretung für meine Schwester, ohne abgeschlossenes Studium und mit einer Lücke im Lebenslauf. Ich habe hier die Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau gemacht, sie auf zwei Jahre verkürzt, mein erstes Kind bekommen und trotzdem als Jahrgangsbeste abgeschlossen.

Wozu das gut war

Ich weiß, wie es sich anfühlt, ganz unten in einem Unternehmen anzufangen, in dem alle wissen, wessen Tochter du bist.

Station 02 / 05

2021

Der Kauf

Die meisten erzählen, ich hätte den Betrieb geerbt. Für einen Euro. Tatsächlich habe ich ihn gekauft und mich dafür hoch verschuldet, damit es unter uns Geschwistern keinen Erbstreit gibt und damit meine Eltern, die jeden Cent ins Unternehmen gesteckt hatten, entspannt und wohlverdient in Rente gehen können.

Wozu das gut war

Ich rede über unternehmerisches Risiko nicht als Konzept.

Station 03 / 05

Juli 2021

Die Flut

Sechs Monate nach der Übernahme stand alles unter Wasser. Der neue Server: hin. Der alte Server mit allen Daten: hin. Sämtliche Rechner: hin. Acht von zehn Fahrzeugen: hin. Alle fünf Betriebe standen still. Und die ganze Region war weg. Kein Supermarkt, keine Tankstelle, kein Bäcker, kein Kindergarten, keine Schule. Teilweise kein Strom, kein Telefon, kein Wasser, das man trinken konnte. Ich saß in den Trümmern eines Unternehmens, das ich gerade erst gekauft hatte, mit einem Berg Schulden und 25 Mitarbeitern plus ihren Familien, die alle davon abhingen, was ich jetzt entscheide. Ich bin ins Homeoffice gezogen und da eine ganze Weile nicht mehr rausgekommen. Ich würde sagen, ich bin in eine Depression gerutscht. Ich wusste schlicht nicht, wie es weitergeht.

Wozu das gut war

Wenn heute jemand zu mir sagt, er weiß nicht mehr weiter, muss ich mir nichts vorstellen.

Station 04 / 05

2022

Der Lieferant

Kaum hatten wir das Gefühl, es geht weiter, ging unser Hauptlieferant insolvent. 40 Jahre Zusammenarbeit, auch ein Familienunternehmen, die Leute kannte man persönlich. Für meine Eltern war das jahrzehntelang die Rückendeckung, für mich das Sicherheitsgefühl, als ich übernommen habe. Auf einmal weg. Das war der Punkt, an dem ich gedacht habe: Wofür mache ich den Scheiß hier eigentlich?

Wozu das gut war

Ich weiß, wie sich der Moment anfühlt, in dem man ernsthaft überlegt, alles hinzuwerfen. Und ich weiß, dass er vorbeigeht.

Station 05 / 05

2024

Die Entscheidung, die keiner treffen will

Ich habe Betriebe geschlossen, die mein Vater aufgebaut hat. Auf dem Dorf wird da viel geredet. Und ich habe einen Mitarbeiter entlassen, der 41 Jahre bei uns war. Nach außen war ich die blöde Kuh, die Leute rausschmeißt. Dass ich vorher ein halbes Jahr lang abends im Bett geheult und zwei Wochen nicht geschlafen habe, während die fertige Kündigung vor mir lag, interessiert niemanden.

Wozu das gut war

Ich habe gelernt, wie es ist, verurteilt zu werden, ohne dass jemand fragt, was dahintersteckt. Genau deshalb frage ich heute bei anderen zuerst.

Heute

Drei Standorte, 15 Mitarbeiter, auf dem Weg vom Teilehandel zum Servicebetrieb. Mein Sohn Philipp macht seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker und will übernehmen. Dritte Generation. Ich habe also noch drei bis fünf Jahre, um ihm den Schlüssel in die Hand zu drücken.

Was daraus wurde

Warum ich nicht frage, wer schuld ist

Menschen sind ziemlich gut darin, als Erstes zu fragen: Wer hat angefangen? Wer hat was falsch gemacht? Was hast du selbst dazu beigetragen?

Ich lasse das weg. Wahrscheinlich, weil ich fünf Jahre lang selbst nur bewertet wurde, ohne dass jemand gefragt hat, was dahintersteckt.

Wenn du mir dein Thema erzählst, sehe ich das Thema. Nicht deine Schuld daran. Und dann interessiert mich genau eine Frage: Was tun wir, damit du da wieder rauskommst?

Ich habe kein Zertifikat als Coach, Mediatorin oder Ernährungsberaterin. Ich habe 44 Jahre Lebenserfahrung und darin ein paar Abschnitte, die sich echt sehen lassen können.

Ich wusste genau, warum ich dir schreibe. Ich habe genau gewusst, dass du mir wieder was sagst, was zwar wehtut, aber was mich wieder voranbringt.

TeammitgliedNachricht nach einem Gespräch

Was du bekommst

  • Jemanden, der zuhört, ohne zu werten
  • Ehrliche Rückmeldung, auch wenn sie unbequem ist
  • Die Frage: Wozu ist das gerade gut?
  • Jemanden, der schon durch ist

Was du nicht bekommst

  • Hausaufgaben und Übungsblätter
  • Eine fertige Lösung, die ich mir vorher überlegt habe
  • Mitleid
  • Schöngerede
Facetten

Es gibt mich nicht dreimal.

Nur eine Frau, die unterschiedliche Themen bedient.

Platzhalterbild Werkstatt
In der Werkstatt
Platzhalterbild Bühne
Auf der Bühne
Platzhalterbild Familie
Mit der Familie
Platzhalterbild Morgenroutine
Morgens, vor dem ersten Termin
Platzhalterbild Wohnmobil
Im Wohnmobil
Stimmen

Was Menschen sagen, die mit mir geredet haben

Nicht meine Worte. Die von Menschen, die mich kennen.

Einfühlsam, aber geradlinig. Sie geht schnell in die Tiefe, und ihre gerade, aber liebevolle Art macht es leicht, sich ihr zu öffnen.

DaniWegbegleiterin

Sie sagt mir nicht das, was ich hören möchte, sondern das, was ich wirklich hören muss.

PhilippJulias Sohn, macht gerade seine Ausbildung im Betrieb

Ohne dich wäre ich durch das letzte Jahr nicht so durchgekommen. Du sagst einen Satz, und die Welt sortiert sich wieder.

DorisMitgründerin ReMember

Wenn ich eine Frage zu meinem Unternehmen habe, rufe ich sie an. Sie holt mich aus dem Gedankenstrudel raus und lässt mich wieder nach vorne gucken.

Alexander Selbstständig seit 2012
01
Gespräch

Red mit mir

Klarheitscall · 90 Minuten · ab 150 €

Du musst nicht in der Krise stecken. Es reicht, wenn du das Gefühl hast, dich gerade selbst im Kreis zu drehen.

Wir reden. Du erzählst mir deinen Rotz, beruflich, privat, beides. Ich höre zu, sortiere vielleicht ein bisschen, und sage dir ehrlich, was ich sehe. Am Ende hast du keine Hausaufgaben, sondern wieder einen klaren Kopf.

Kein Paket, kein Abo, kein Zehnerblock hinten dran.

Dauer90 Minuten
WoVideo oder Telefon
BuchungEinzeln, so oft du willst
Preisab 150 €
Schreib mir, worum es geht
Julia Kloska-Knapp bei einem Vortrag
02
Bühne

Auf deine Bühne

Ich halte keine Vorträge über Dinge, die ich gelesen habe. Ich rede über das, was ich gemacht habe: Nachfolge, Handwerk, eine Frau an der Spitze eines Kfz-Betriebs, und darüber, wie man sich selbst führt, wenn gerade alles brennt.

  • Nachfolge im Familienunternehmen
  • Frauen im Handwerk
  • Führen in der Krise
  • Selbstführung für Frauen
  • Gesundheit als Unternehmerin
Zur Speaker-Seite
03
Business

Bau dir was Eigenes

Ja, ich bin Networkerin. Ich sage das offen, weil ich den Vorteil einfach sehe: fertiges Produkt, fertige Abwicklung, kein Rattenschwanz aus Website, Rechnungen und Versand. Öl fürs Auto, Öl für den Menschen.

Gesundheit ist für mich heute keine Nebensache mehr. Ich habe verstanden, dass ich meinen Körper nicht dauerhaft behandeln kann wie einen Firmenwagen ohne Wartung – und genau daraus ist irgendwann auch mein zweites Business entstanden.

Wenn du dir nebenbei etwas Eigenes aufbauen willst, ohne einen zweiten 40-Stunden-Job anzufangen: Lass uns reden.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Persönliche Erfahrung, keine Heilaussage.

Julia Kloska-Knapp im Arbeitsalltag
Sonnenstrahlen im Wald, Stimmungsbild zum ReMember Retreat
04
Retreat

ReMember

Ein Wochenende für Frauen, die funktionieren und dabei vergessen haben, wer sie eigentlich sind. Drei- bis viermal im Jahr, in kleiner Runde.

Zusammen mit Doris. Nächste Termine auf der Retreat-Seite.

Zum Retreat
Kontakt

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Ich lese das selbst. Und ich antworte selbst. Wenn es passt, hörst du in ein bis zwei Tagen von mir. Wenn ich merke, dass ich nicht die Richtige bin, sage ich dir auch das.

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